Fabrikmuseum


Auf dem großflächigen Komplex aus denkmalgeschützter historischer Fabrikarchitektur und moderner Bebauung, befindet sich heute unter anderem das Nordwestdeutsche Museum für Industriekultur Nordwolle Delmenhorst, ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Hier wurde im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover als Außenstandort das Stadtentwicklungsprojekt Nordwolle mit einem Kultur- und Medienzentrum sowie dem zukunftsorientiertem Modellvorhaben „Wohnen und Arbeiten an der Datenbahn“ und „Zukunft Alter – ServiceWohnen“ präsentiert.

 

Weitere Informationen unter:

Website: http://www.fabrikmuseum.de/

Website: http://www.delmenhorst.de/nordwolle/museen/

 

 

Auf 3.000 m² bereitet das Fabrikmuseum die Geschichte der Nordwolle Delmenhorst auf. Inszenierungen, funktionstüchtige Maschinen, Videoinstallationen und andere moderne Medien machen den Rundgang zu einer spannenden Reise in die Industriegeschichte.

 

Das Fabrikmuseum ist in der ehemaligen Lichtstation sowie dem Turbinenhaus untergebracht. Besucher verfolgen den Weg von der Rohwolle bis zum Kammgarn. Die Geschichte der Fabrik steht dabei exemplarisch für die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert.

 

Die ankommende Wolle musste gelagert, gewaschen, gefärbt und gesponnen werden. Erst dann konnte die Wolle als Kammgarn zu Stoffen weiter verarbeitet werden. Wer verrichtete diese Arbeiten? Wie lebten diese Arbeiter, unter denen sehr viele Frauen waren? Wie lebten im Vergleich der Unternehmer Lahusen und seine Familie? Hier die Villa, dort die Arbeiterhäuser und das Mädchenwohnheim. So spiegeln sich im Museum auch die gesellschaftichen Verhältnisse aus der Zeit vor 100 Jahren wider.

 


An jedem ersten Sonntag im Monat bietet das Museum

von 11.00 bis 12.30 Uhr öffentliche Führungen an.